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    Ich finde diese 'Jokerta
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Die amerikanische Aufsichtsbehörde FCC ist mit ihren Plänen, eine Internet-Maut einzuführen auf weni

Netzaktivisten weltweit sind empört: Am Donnerstagabend billigte die amerikanische Aufsichtsbehörde FCC den Plan für bezahlte Überholspuren im Netz. Die Entscheidung dafür fiel denkbar knapp: Mit drei zu zwei Stimmen wurde der Vorschlag des Vorsitzenden Tom Wheeler für diese einschneidende Änderung verabschiedet. Bis Juli wird nun diskutiert, dann fällt ein endgültiger Entschluss. Was dann auch fallen könnte, ist die Netzneutralität, jenes Prinzip, nach dem alle Datenpakete auf ihrem Weg durch die Weiten des Internets gleich behandelt werden. Die Pläne des FFC für ein solches Zwei-Klassen-Internet widersprechen eben jenem Grundsatz. Tritt die neue Regelung in Kraft, wäre es Dienstanbietern nämlich erlaubt, Abmachungen mit Internetprovidern für einen bevorzugten Datentransfer zu treffen. Besonders für Streaming-Portale wie Netflix ist ein solches Angebot sehr interessant, würden sich Inhalte wie Serien oder Filme dadurch doch in noch höherer Geschwindigkeit zum User bringen lassen – und dennoch ein zweischneidiges Schwert. Die zusätzliche Geschwindigkeit hätte ihren Preis, Internetprovider könnten die Anbieter systematisch zur Kasse bitten.

Offener Brief von Google und Co.

Große Firmen wie Google, Facebook oder Amazon drückten daher in einem offenen Brief ihre großen Bedenken bezüglich einer solchen Internet-Maut aus. "Den Anbietern von Breitband-Anschlüssen darf nicht die Möglichkeit gegeben werden, langsame und schnelle Fahrspuren im Internet zu errichten", erklärte etwa Michael Beckermann, der Vorsitzende der Internet Association, der auch die Internet-Giganten angehören. Die Bedenken sind natürlich nicht ganz uneigennützig, Amazon wäre dann zum Beispiel gezwungen, zusätzliches Geld für seinen Cloud-Service auszugeben. Ähnliches gilt auch für Facebook oder Google. Aber nicht nur Firmen, auch der Nutzer würde unter der Entscheidung für ein Zwei-Klassen-Internet leiden. Eine solche Entscheidung ginge zulasten der Vielfalt im Netz. "Wären Unternehmen wie der Musikdienst Spotify so schnell so groß geworden, wenn sie benachteiligt wären, weil sie kein Geld hätten, die Netzbetreiber zu bezahlen?", beschrieb Amazon-Technikchef Werner Vogels das dann drohende Szenario. User auf Twitter drückten sich dagegen weniger diplomatisch aus: "Die FCC hat das Internet umgebracht!", war dort zu lesen.

16.5.14 23:46
 
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